Energiemanagement · für Bestandshalter, Betreiber und ESG

Jede Kilowattstunde mit Fläche, Vertrag und Mieter. Vom Zähler bis zum CSRD-Bericht.

Zähler als Anlagen in ihrer Hierarchie, mit dem Geschoss und der Mieteinheit, die sie messen. Kosten und CO₂ aus deinen Lieferverträgen. Ein Dashboard mit Energie- und CO₂-Intensität, deren Bezugsfläche stimmt, und daraus die Inhalte für CSRD, GRESB und EPRA.

5 Medien
Strom, Wärme, Gas, Wasser und Kälte in einer Hierarchie
15 min
Raster für Lastgänge, Tag, Monat und Jahr daraus
kWh/m²
Intensität je Gebäude und Mieteinheit, mit echter Fläche
Scope 2
standort- und marktbasiert, aus deinen Verträgen
Das Problem

Die Zählerstände liegen beim Messdienst, die Verträge im Ordner, die Flächen und Zählerstruktur in BIM und Assetlisten.

„Für den CSRD-Bericht brauchen wir Scope 2 marktbasiert. Die Emissionsfaktoren stehen in 40 Lieferverträgen, die niemand ausgewertet hat.“
„Unsere kWh je m² stimmen nicht, weil keiner weiß, welche Fläche welcher Zähler misst.“
„Im Mehrmietergebäude verteilen wir den Strom nach Fläche, obwohl es Etagenzähler gibt. Die Daten kommen nur nicht an.“
Die Grundlage

Erst die Struktur, dann die Zahlen. Zähler, Flächen und Verträge in einem Bestand.

Ein Bürogebäude in Würzburg: Alles kommt aus dem TGA-Assetbestand, dem einfachen Gebäudemodell mit Geschossen, Räumen und Flächen und den Dokumenten im Datenraum, ohne Pflege von Hand. Daraus die Zählerhierarchie für Strom und Wärme bis zur Etage und der Fernwärmevertrag mit Preisen und Emissionsfaktor.

Zähler als Anlagen, in ihrer Hierarchie

Jeder Zähler ist eine Anlage im DIN-276-strukturierten Bestand, mit Standort, Zählernummer, Eichfrist und Messstellenbetreiber. Strom, Wärme, Gas, Wasser und Kälte hängen als Hierarchie zusammen: Hauptzähler, Unterverteilung, Etagen- und Verbraucherzähler. Aus der Anlagenkennzeichnung schlägt die Plattform vor, welcher Zähler unter welchen gehört.

Hauptzähler gegen die Summe der Unterzähler: Du siehst sofort, was nicht erfasst ist.

Hierarchie per KI aus Zählerlisten und Schemata

Eine Zählerliste, ein Strangschema oder die Unterlagen des Messdienstleisters hochladen, und die KI baut daraus Zähler und Hierarchie, mit Medium, Ort und vorgelagertem Zähler. Was unsicher ist, kommt als Frage statt als Annahme.

Aus Wochen Handarbeit wird ein Nachmittag Prüfung.

Flächenbezug: Geschoss, Mieteinheit, Mieter

Zähler messen ein Geschoss, einen Raum oder eine Anlage. Mieteinheiten bestehen aus Geschossen und Räumen, Mietverträge hängen an Mieteinheiten. So steht hinter jeder Kilowattstunde eine Fläche, ein Vertrag und ein Mieter, auch im Mehrmietergebäude: Etagenzähler je Mieter, Eigennutzung daneben, der Allgemeinverbrauch bleibt als Rest sichtbar.

Mietverträge liest der Datenraum, Flächen und Mieter inklusive.

Kosten und CO₂ aus den Lieferverträgen

Den Liefervertrag für Strom, Gas oder Fernwärme in den Datenraum legen: Die Plattform liest Arbeits- und Grundpreis, Laufzeit, Messstellen, Emissionsfaktor, Anteil erneuerbarer Energien und Primärenergiefaktor und ordnet den Vertrag den Zählern zu. Daraus werden Kosten und marktbasiertes CO₂ je Zähler, je Mieteinheit und je Gebäude.

Ohne Vertrag rechnet die Plattform standortbasiert mit amtlichen Faktoren.

Mehrmietergebäude

Ein Gebäude, mehrere Mieter. Jeder sieht seinen Verbrauch, der Rest bleibt sichtbar.

Mieteinheiten eines Bürogebäudes: die Mieteinheit 1. bis 4. OG mit vier Etagen, 4.200 m², laufendem Mietvertrag, Strom- und Wärmeverbrauch und acht Etagenzählern, daneben die Eigennutzung in EG und UG mit 1.500 m² und vier Zählern.
Zwei Mieteinheiten im selben Gebäude: Geschosse, Mietvertrag und die Etagenzähler für Strom und Wärme je Einheit.

Die Mieteinheit 1. bis 4. OG mit ihren Etagenzählern für Strom und Wärme, daneben die Eigennutzung im Erdgeschoss mit ihren eigenen. Was Haustechnik, Tiefgarage und Außenanlagen verbrauchen, läuft nur über die Hauptzähler und bleibt als Allgemeinverbrauch stehen, bereit für den Verteilschlüssel aus dem Mietvertrag.

Weil der Mietvertrag im Datenraum gelesen ist, kennt die Plattform Mieter, Fläche und Laufzeit. Der Verbrauch einer Mieteinheit endet nicht an der Zählergrenze, sondern beim Vertrag, der ihn abrechnet.

Woher die Messwerte kommen

Aus der Abrechnung, abgelesen oder live. Gemischt in einem Portfolio.

1

Aus Abrechnungen

Jahres- und Monatsabrechnungen von Versorger und Messdienstleister hochladen: Zählerstände, Verbräuche und Zeiträume werden gelesen und dem richtigen Zähler zugeordnet. Für Gebäude ohne Fernauslesung reicht das für Dashboard und Berichte.

2

Abgelesen per App

Zählerstände vor Ort erfassen, mit Ablese-Apps wie Wattline, Foto vom Zählerstand inklusive. Die Werte landen am Zähler in der Hierarchie, mit Zeitpunkt und Erfasser.

3

Live über das IoT-Gateway

Zähler mit Modbus, M-Bus oder Impulsausgang hängen an einem physischen oder virtuellen Gateway, das die Werte im Viertelstundenraster an die Plattform schickt. Die Konfiguration kommt aus dem Anlagenbestand: Welcher Zähler an welchem Gateway, welche Adresse, welches Register.

IoT können wir.

Gateway, Gerätekonfiguration aus dem Anlagenbestand, Telemetrie, die beim richtigen Objekt ankommt und Prozesse auslöst: Das betreiben wir bereits, etwa für die intelligenten Feuerlöscher von FIREIQ Technologies, die rund um die Uhr Daten in die Plattform liefern. Zähler sind für diese Architektur ein weiteres Gerät.

Sprich mit uns zur Anbindung deiner Zähler

Zähler für Strom, Wärme, Gas und Wasser hängen über Modbus, M-Bus oder Impuls an einem physischen oder virtuellen Gateway. Das Gateway schickt Viertelstundenwerte an die Plattform, die Zähler, Fläche, Mieteinheit und Vertrag in einem Datenmodell verknüpft; Werte aus Abrechnungen und der Ablese-App kommen dazu. Daraus entstehen Dashboard und Berichte nach CSRD, GRESB und EPRA. Strom Modbus Wärme M-Bus Gas Impuls Wasser M-Bus Physisches oder virtuelles Gateway konfiguriert aus dem Anlagenbestand Viertelstundenwerte Plattform ein Datenmodell für alles Zähler Fläche Mieteinheit Vertrag Abrechnung und Ablese-App Dashboard und Berichte 184 kWh/m² Energie je Jahr 47 kg/m² CO₂e je Jahr 223 T€ Kosten je Jahr Verbrauch je Monat CSRD GRESB EPRA
Vom Zähler bis zum Bericht: Live-Werte über das Gateway und Werte aus Abrechnung oder Ablesung landen im selben Datenmodell.
Das Energie-Dashboard

Alles zusammen: Verbrauch, Kosten, CO₂. Mit Intensitäten, deren Fläche stimmt.

Dasselbe Bürogebäude im Dashboard, für Strom und Fernwärme: Kennzahlen mit Kosten und CO₂ aus den Lieferverträgen, der Energiefluss durch die Zähler und die Muster im Lastgang.

Verbrauch und Kosten

Je Medium, Gebäude, Mieteinheit und Zähler, im Zeitraum deiner Wahl, mit Vorjahr und Lastgang bis zur Viertelstunde.

Energieintensität

kWh je m² für Gebäude und Mieteinheit. Weil jeder Zähler seine Fläche kennt, ist die Bezugsfläche keine Annahme.

CO₂-Intensität

kg CO₂e je m², Scope 1 und 2, standort- und marktbasiert nebeneinander, aus den Faktoren deiner Verträge.

Zählerqualität

Nicht erfasster Rest je Hauptzähler, Lücken und Sprünge in den Daten, ablaufende Eichfristen.

Berichte und Pfad

Aus denselben Daten: CSRD, GRESB, EPRA und der Weg zur Klimaneutralität.

CSRD (ESRS E1)

Energieverbrauch und -mix nach fossil, nuklear und erneuerbar, Scope 1 mit Kältemitteln, Scope 2 standort- und marktbasiert, Intensitäten und Abfall nach E5-5, mit Quelle je Zahl als Entwurf für den Bericht.

GRESB

Energie, Treibhausgase, Wasser und Abfall je Objekt, mit Datenabdeckung, Like-for-like und Energieausweisen, aufbereitet für die Abfrage im GRESB-Portal.

EPRA sBPR

Die Kennzahlen Elec, DH&C, Fuels, Energy-Int, GHG, Water, Waste und Cert-Tot für das Portfolio, getrennt nach Allgemein- und Mieterflächen.

Carbon Monitor

Dein Beitrag zum Carbon Monitor aus denselben Daten, ohne zweite Erhebung.

Drei Entwürfe aus denselben Daten: Zähler, Lieferverträge, Abfallbilanzen und das Logbuch der Klimaanlage, jede Zahl mit ihrer Quelle.

Der Dekarbonisierungspfad rechnet mit den gemessenen Verbräuchen statt mit Schätzungen: Emissionen je m² gegen den Zielpfad nach Klimaschutzgesetz, das Jahr, in dem das Gebäude ihn reißt, und die Maßnahmen, die es zurückholen. Eine davon steht oft schon auf dem Dach: Das PV-Potenzial jeder Dachfläche und die Ersparnis gegen deinen Strompreis aus dem Liefervertrag kommen aus der Potenzialanalyse.

Im Chat und als Werkzeug

Frag in deinen Worten. Die Antwort kennt Zähler, Fläche und Vertrag.

„Wie viel Strom hat das 3. OG im letzten Quartal verbraucht, und was hat es gekostet?“

Verbrauch des Etagenzählers mit Arbeits- und Grundpreis aus dem Liefervertrag.

„Welche Mieteinheit hat die höchste Energieintensität?“

kWh je m² je Mieteinheit, mit Fläche aus den Geschossen und Mieter aus dem Vertrag.

„Wie hoch sind unsere Scope-2-Emissionen 2025, standort- und marktbasiert?“

Beide Werte je Gebäude, mit Emissionsfaktor und Quelle je Liefervertrag.

„Wie viel Verbrauch ist am Hauptzähler nicht erfasst?“

Differenz von Hauptzähler und Unterzählern je Medium, im Zeitverlauf.

Häufige Fragen

Was du vor der Vorführung wissen willst.

Was brauche ich, damit es losgeht?

Eine Zählerliste und die Lieferverträge. Den Rest liest die Plattform aus deinen Unterlagen oder fragt nach. Messwerte kommen aus Abrechnungen, aus der Ablesung oder live über ein Gateway, je nach Gebäude unterschiedlich, in einer Auswertung zusammen.

Brauche ich neue Zähler?

Nein. Wir binden an, was da ist: Zähler mit Fernauslesung, Modbus, M-Bus oder Impulsausgang über ein Gateway, alle übrigen über Ablesung oder Abrechnung. Wo Etagen- oder Unterzähler fehlen, zeigt die Plattform, wo sich einer lohnt.

Wie hängt das mit Betreiberpflichten und Potenzialanalyse zusammen?

Es ist derselbe Bestand. Die Zähler stehen als Anlagen mit ihren Eichfristen in den Betreiberpflichten, und aus den gemessenen Verbräuchen rechnen Klimapfad und PV-Potenzial der Potenzialanalyse mit echten Zahlen statt Schätzungen.

Kann ich die Daten in eigenen Werkzeugen nutzen?

Ja. Verbräuche, Kosten, Emissionen und Berichte stehen als MCP-Toolset Energiemanagement bereit, im Chat der Plattform, in eigenen Prompt-Werkzeugen und für eigene Agenten.

Zeig uns ein Gebäude. Wir zeigen dir, was seine Zähler sagen.

30 Minuten, an einem Gebäude deiner Wahl. Unverbindlich. Fragen vorab? Schreib uns.