Leistungsverzeichnisse und Instandhaltung · für Eigentümer, Betreiber und FM

Von der Instandhaltungsstrategie zum Leistungsverzeichnis. Und zur Checkliste in der App.

Aus deinem Anlagenbestand, deinen Betreiberpflichten und deiner Instandhaltungsstrategie entstehen das Leistungsverzeichnis für die Ausschreibung und die Checklisten für den Betrieb. Beide aus derselben Quelle, beide aktuell, wenn sich Vorschriften oder Bestand ändern.

GAEB
Leistungsverzeichnis als X83, geprüft gegen das amtliche Schema
1 Position
je Pflicht, mit Rechtsgrundlage, Anlagen und Turnus
Lose
mit Wertungsmatrix nach GEFMA 502 für die Vergabe
App
Checklisten aus denselben Positionen, vor Ort ausgefüllt
Das Problem

Strategie, Ausschreibung und Betrieb leben in drei verschiedenen Dokumenten.

„Unsere Instandhaltungsrichtlinie sagt, was wichtig ist. Im Leistungsverzeichnis kommt davon wenig an, weil es aus der Vorlage vom letzten Mal entsteht.“
„Wie viele Brandschutztüren hinter der Position stehen, weiß beim Angebot niemand genau. Die Mengen schätzen wir.“
„Ändert sich eine Prüfverordnung, passt keiner die Checklisten an. Die Techniker prüfen nach dem alten Stand.“
Die Lösung

Eine Quelle für Leistungsverzeichnis und Checklisten. Dein Team entscheidet, die Fleißarbeit ist erledigt.

LV aus Bestand und Pflichten

Jede Betreiberpflicht wird zur Position, mit Kurz- und Langtext, Rechtsgrundlage und Menge: Anlagen mal Turnus im Jahr. Eigene Leistungen aus deiner Instandhaltungsstrategie kommen dazu.

Zu jeder Position die Anlagen, die dahinterstehen.

Ausschreibungsfertig als GAEB

Das LV kommt als GAEB-Datei, in Lose geteilt und gegen das amtliche Schema geprüft, dazu als Excel mit Anlagennachweis. Die Wertungsmatrix nach GEFMA 502 liegt für die Vergabe bereit.

Stabile Ordnungszahlen: Angebote als X84 lassen sich immer wieder zuordnen.

Abgestimmt auf Portfolio und Standort

Welche Pflichten ins LV gehören, folgt deinem Abonnement je Portfolio oder Standort. Landesrecht gilt je nach Standort, Ausschlüsse sind begründet. So enthält jedes LV genau das, was für diese Liegenschaft gilt.

Ein LV je Standort oder ein gemeinsames über das Portfolio.

Checklisten in der App

Aus denselben Positionen entstehen die Checklisten für die Erfassungs-App: je Gebäude, Etage, Raum und Anlage. Techniker erfassen vor Ort, mit Standort und Fotos. Was erledigt ist, ist zugleich der Nachweis.

Gestaltet im Checklisten-Editor des Portals.

Aktuell bei jeder Änderung

Ändert sich eine Vorschrift, sieht das System, welche Pflichten und welche Anlagen betroffen sind, und bewertet Checklisten und LV-Positionen neu. Kommt eine Anlage dazu oder fällt eine weg, ändern sich die Mengen mit.

Prüfanlässe getrennt: vor Inbetriebnahme, nach Änderung, wiederkehrend.

Eigene Modelle und Risiken

Die normgetriebenen Anlagen- und Komponentenmodelle ergänzt du um eigene Anlagenarten, Komponenten und Prüfpunkte. Gefährdungen je Anlagenart werden nach Person, Umwelt, Sachwerten und Recht bewertet und mit den Pflichten verknüpft, die sie abwenden.

Risiken gehen in Kritikalität und Priorität ein.

Instandhaltungsstrategie

Vom Schutz der Menschen zum Schutz der Anlagen. Dieselbe Logik, ein anderes Schutzziel.

Die Gefährdungsbeurteilung fragt, was Leben, Gesundheit und Umwelt gefährdet. Die Instandhaltungsstrategie setzt sie fort: Was gefährdet meine Anlagen, ihre Verfügbarkeit und ihren Wert, und wie viel Wartung ist mir das wert? Aus der Antwort folgt die Methode nach EN 13306, zustandsorientiert, vorbeugend nach Intervall oder korrektiv, und damit unmittelbar der Inhalt deiner Ausschreibungen, auch in der TGA.

Kritikalität und Zustand je Anlage

Jede Anlage bekommt ein Risikoprofil: das Schadensausmaß je Schadensart, Person, Umwelt und Sachwert, verschärft durch die Nutzung des Gebäudes, und daneben ihr Zustand in vier Klassen, auch aus der Telemetrie. Gebäude mit kritischen Anlagen erben deren Schutzniveau.

Pflichten als Untergrenze

Was Gesetz, Regeln der Technik und Vertrag verlangen, wird immer erfüllt, im Betrieb wie im Leerstand. Die Strategie entscheidet nur über das, was darüber hinausgeht.

Wartung gegen Werterhalt

Wie viel Wartung sich lohnt, hängt an Kritikalität, Alter und Lebensdauer der Anlage. Pflicht, Wartung, Instandsetzung und Erneuerung werden getrennt geplant, Erneuerungen über einen Lebenszykluskosten-Vergleich.

Zustand statt Intervall

Wo die Anlage selbst Daten liefert, ersetzt der gemessene Zustand den festen Termin. Telemetrie und Störmeldungen lösen Prüfung, Wartung oder Instandsetzung dann aus, wenn sie gebraucht werden.

Aus der Praxis · FIREIQ Technologies

Telemetrie, die beim Betrieb ankommt

Ein intelligenter Feuerlöscher liefert rund um die Uhr Daten. FIREIQ liefert die Hardware, Feuerlöscher und IoT-Technik. Alles, was FIREIQ seinen Kunden darüber hinaus anbietet, läuft auf unserer Plattform: Jedes Gerät steht mit Standort, Objekt und Historie im DIN-276-strukturierten Anlagenbestand und ist mit seinen Betreiberpflichten verknüpft. Sensorereignisse lösen Prozesse aus, von der Meldung bis zur Dokumentation. So wird aus dem festen Prüftermin eine Instandhaltung nach Zustand, ohne die Pflichten aus dem Blick zu verlieren.

„Ein intelligenter Feuerlöscher liefert Daten. Wirklich wertvoll werden sie erst, wenn sie im Gebäudebetrieb ankommen: beim richtigen Objekt, mit der richtigen Pflicht und im richtigen Prozess. The Real Insight ist für uns genau diese Betriebssystem-Schicht und hat uns geholfen, deutlich schneller ein vollständiges Angebot an den Markt zu bringen.“
Porträtfoto von Domagoj I. Milosevic

Domagoj I. Milosevic

Founder & Partner, FIREIQ Technologies

So funktioniert es

Von der Anlagenliste zur Ausschreibung und zur Checkliste in vier Schritten.

  1. 1

    Bestand und Strategie

    Du gibst uns deine Anlagenliste oder dein CAFM-Export. Kritikalität und Zustand jeder Anlage stehen dann im Risikoprofil. Gemeinsam legen wir Service-Level und Instandhaltungsmethode je Anlagenklasse fest.

  2. 2

    Pflichten und eigene Leistungen

    Die Betreiberpflichten aus deinem Abonnement für Portfolio oder Standort bilden die Untergrenze. Was deine Strategie darüber hinaus verlangt, ergänzt du als eigene Leistung.

  3. 3

    LV erzeugen und ausschreiben

    Das Leistungsverzeichnis entsteht mit Mengen aus deinem Bestand, in Lose geteilt, als GAEB-Datei und mit Anlagennachweis. Die Wertungsmatrix für die Vergabe kommt mit.

  4. 4

    Ausführen und nachweisen

    Aus denselben Positionen entstehen die Checklisten für die App. Was vor Ort erledigt wird, ist der Nachweis. Ändert sich eine Vorschrift, passen sich Checklisten und LV an.

Erweiterbar

Verbunden mit deinen Betreiberpflichten und deinen Ausschreibungen.

Die Positionen stützen sich auf den geprüften Bestand der Betreiberpflichten. Wer selbst Leistungen anbietet, findet passende öffentliche Ausschreibungen über die Ausschreibungsdienste.

Freigaben, Vergabe und Übergaben sind Workflows, kein starres Produkt. Weitere Prozesse und Werkzeuge aus dem Real Gain Marktplatz hängst du an der Stelle an, an der du sie brauchst.

Preise

Preis auf Anfrage.

Zum Start gehört ein Onboarding: Wir binden deinen Anlagenbestand an, erarbeiten mit dir die Instandhaltungsstrategie und richten Abonnements, Leistungsverzeichnisse und Checklisten ein. Weil das bei jedem Unternehmen anders aussieht, erstellen wir dir ein Angebot nach einem kurzen Gespräch.

Häufige Fragen

Was du vor der Vorführung wissen willst.

Wir schreiben unsere TGA-Leistungen schon aus. Was ist anders?

Das Leistungsverzeichnis entsteht nicht aus einer Vorlage, sondern aus deinem Bestand und deinen Pflichten: Jede Position kennt ihre Rechtsgrundlage, die Anlagen dahinter und den Turnus. Ändert sich eine Vorschrift oder dein Bestand, wird das LV neu erzeugt, ohne dass die Positionsnummern durcheinandergeraten.

Welche Formate bekommen wir?

Das LV als GAEB-Datei (X83), geprüft gegen das amtliche Schema, und als Excel mit Anlagennachweis: je Position die Liste der Anlagen, die dahinterstehen. Angebote als X84 lassen sich wieder zuordnen, weil die Ordnungszahlen stabil bleiben.

Können wir eigene Anlagenarten und Prüfpunkte ergänzen?

Ja. Die normgetriebenen Anlagen- und Komponentenmodelle sind die Grundlage. Eigene Anlagenarten, Komponenten und Prüfpunkte ergänzt du dazu, zum Beispiel für Produktionstechnik oder Hausstandards, und sie laufen in LV und Checklisten mit.

Wie hängen Instandhaltungsstrategie und Ausschreibung zusammen?

Die Strategie schreibt die Risikobetrachtung fort: vom Schutz von Leben und Gesundheit zum Schutz und Erhalt der Anlagen. Sie entscheidet, welche Anlagen nach Intervall gewartet, welche zustandsorientiert betreut und welche nur bei Ausfall instand gesetzt werden. Damit wirkt sie unmittelbar auf die Inhalte deiner TGA-Ausschreibungen. Die Betreiberpflichten bilden dabei immer die Untergrenze.

Wie werden Risiken berücksichtigt?

Gefährdungen werden je Anlagenart nach Schadensart bewertet: Personen, Umwelt, Sachwerte und Recht, in Anlehnung an GEFMA 192. Sie sind mit den Pflichten verknüpft, die sie abwenden. Je Anlage entsteht daraus ein Risikoprofil mit Kritikalität und Zustand; die Schadensart Sachwerte ist zugleich der Ausgangspunkt der Instandhaltungsstrategie.

Wie aufwendig ist der Start?

Mit einer Anlagenliste siehst du in der Vorführung ein erstes LV zu deinem Bestand. Die Instandhaltungsstrategie erarbeiten wir mit dir im Onboarding, auf Basis deiner bestehenden Richtlinie, wenn es eine gibt.

Die nächste Ausschreibung kommt bestimmt. Schreib aus, was deine Strategie verlangt.

30 Minuten, an deiner eigenen Anlagenliste. Unverbindlich.